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Los geht's

Online-Magazin Soziale Vernetzung – Klinik Schützen Rheinfelden

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Dieses Magazin richtet sich an Familienangehörige, Freundinnen und Freunde sowie Arbeitgeber von Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Es zeigt auf, wie wichtig das soziale Umfeld für den Genesungsverlauf ist, und vermittelt Informationen und Hinweise zum Umgang mit Betroffenen.

Folgen Sie bitte unserem Moderator Matthias Deuber …

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Die Angehörigen sind für Menschen mit einer psychischen Erkrankung meist die wichtigsten Bezugspersonen. Sie sind deshalb oft beinahe so stark gefordert wie das direkt betroffene, erkrankte Familienmitglied.

Auf der folgenden Seite finden Sie  einen Beitrag aus der Fernsehsendung «Gesundheit Sprechstunde».
Die Geschichte erzählt, wie das Ehepaar Eglin eine Krise gemeistert hat und welche Hilfestellung die Klinik Schützen Rheinfelden bietet …

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Besuche
Patientinnen und Patienten können täglich zwischen 10 und 22 Uhr besucht werden. Zu berücksichtigen sind dabei geplante Behandlungstermine.

Forum für Angehörige
Eine Psychologin vermittelt Angehörigen Informationen zum Klinikaufenthalt und zum Thema «Leben mit Betroffenen». Das Forum fördert zudem den Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden.

Angehörigengespräche
In den therapeutisch geleiteten Gesprächen mit den Betroffenen werden aktuelle Fragen und Bedürfnisse thematisiert.

Kontaktaufnahme
Für die Beantwortung von Fragen und das Weiterleiten von Mitteilungen sind die Fachpersonen der Betroffenen zuständig. Sie bieten Angehörigen bei Bedarf auch Unterstützung.

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Das weitere Umfeld von Menschen mit einer psychischen Erkrankung ist mit ganz besonderen Herausforderungen konfrontiert. Im Unterschied zu den Familienangehörigen können Freundinnen und Freunde sowie Bekannte meist entscheiden, ob sie den Kontakt zu den Betroffenen weiter pflegen oder ob sie sich eher zurückziehen und Begegnungen vermeiden.

So oder so stellen sich jedoch viele Fragen …

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Vollbild

Wie soll ich den Kontakt gegenüber einer Freundin oder einem Freund mit einer psychischen Erkrankung gestalten?

Meist ziehen sich Betroffene während der Krankheit zurück, schätzen es aber, wenn Nahestehende den Kontakt zu ihnen auch in dieser schwierigen Zeit pflegen und sie kontaktieren. Sprechen Sie Besuche vorher ab. Es empfiehlt sich, die gegenseitigen Wünsche und Vorschläge zur weiteren Kontaktgestaltung offen zu besprechen. Machen Sie so viel, wie Ihnen entspricht und Ihnen gut möglich ist, ohne sich zu überfordern.




Darf ich die Krankheit ansprechen – und wenn ja, wie?


Klar. Erkundigen Sie sich bei der betroffenen Person nach dem Befinden und fragen Sie, wie sie ihre Krankheit erlebt, was sie belastet und was ihr hilft. Taktvolles Interesse wird in der Regel geschätzt. Respektieren Sie es, wenn jemand auf Ihre Frage nicht oder nur wenig eingeht – vielleicht ist es ein nächstes Mal besser möglich.




Was mache ich, wenns mir zu viel wird?

Wenn Sie die Krankheit und die Schwierigkeiten der betroffenen Person im Gespräch belasten, können und dürfen Sie das ansprechen. Falls die Kontaktwünsche und Erwartungen der erkrankten Person an Sie Ihre Möglichkeiten übersteigen, sprechen Sie auch dies taktvoll an und machen Sie deutlich, was Ihnen möglich ist.




Muss ich Verantwortung übernehmen – und wenn ja, wie viel?

Eine erwachsene Person trägt prinzipiell selber die Verantwortung für sich und ihr Wohlbefinden. Eine psychische Krankheit kann die Fähigkeit, diese Verantwortung wahrzunehmen, einschränken, beispielsweise wenn jemand selber überfordert ist oder Selbstmordabsichten äussert. Dann ist es sinnvoll, die betroffene Person darauf anzusprechen, sie für eine Abklärung und eine Behandlung zu motivieren und zu schauen, welche (zusätzliche) Unterstützung sie braucht. Ist sie bereits in Behandlung, macht es Sinn, den Behandelnden die eigene Sorge mitzuteilen.




Habe ich ein Recht darauf, von den Behandelnden Auskünfte zu erhalten?

Für Freundinnen und Freunde gibt es keine speziellen Angebote. Wer von den Betroffenen auf der Liste ihrer Angehörigen aufgeführt ist, wird ebenfalls ins Forum für Angehörige eingeladen.  













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Die psychische Erkrankung eines Menschen wirkt sich meist stark auf das berufliche Leben aus und stellt besondere Anforderungen, sowohl an die Betroffenen selbst wie auch an die Arbeitgeber.

Hören Sie auf der folgenden Seite von Ursula Dällenbach, der Personalverantwortlichen einer Schweizer Bank, wie Arbeitgeber auf solche Ausnahmesituationen reagieren und betroffene Mitarbeitende unterstützen können.

Die Fragen stellt Matthias Deuber …

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Für die meisten Patientinnen und Patienten ist der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt ein zentrales Anliegen. Deshalb wird mit dem Einverständnis der Betroffenen …

… den Arbeitgebern frühzeitig die notwendige Information zur Dauer der Arbeitsunfähigkeit vermittelt.

… der Wiedereinstieg unter anderem im Forum Psyche und Arbeit vorbereitet und auf den richtigen Zeitpunkt geplant.

… der Wiedereinstieg mit moderierten Gesprächen zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitgeber und den Betroffenen abgestimmt.

… der Kontakt zwischen Arbeitgebern und Betroffenen gefördert. Die verantwortlichen Fachpersonen der Klinik beantworten Fragen, leiten Mitteilungen weiter und bieten bei Bedarf Unterstützung.









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